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Segelferien in Griechenland und in der Karibik
Newsletter Winter 2020

Liebe TAMIRO Katamaran Freunde

 

 

 

 

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Irgendwo in der Mitte des atlantischen Ozeans – TAMIRO II segelt «Passat»

 

TAMIRO Catamaran an der Boot 2020
Am Samstag den 18.01.2020 geht es los. Die weltgrösste Bootsmesse öffnet seine Türen für 10 Tage. Boote, Segeln, Tauchen und Kite-Surfen sind die Schwerpunktthemen der Messe. Urs wird am Montag und Dienstag an der Boot anwesend sein und würde sich freuen, Dich zu einem Kaffee oder Bier zu treffen. Bei Interesse melde Dich bei Urs unter
urs@tamiro.gr. Während der Boot 2020 offerieren wir auch auf alle Buchungen einen Rabatt von 30% auf die publizierten Listenpreise auf unserer Webseite www.tamiro.gr/charter.php.

 

 

Wir haben es geschafft. Am Freitag den 13 Dezember um «10 Uhr Caribbean Time» hat TAMIRO II den Anker in der Hafenbucht von Guadeloupe den Anker fallen lassen – nach 2100 Seemeilen oder 12 Tagen und 13 Stunden. TAMIRO II ist nun in der Karibik und segelt die nächsten Wochen in 28 Grad warmen Wasser. Ende April geht es dann wieder nach Europa. Auf einem Frachtschiff wird TAMIRO II den Weg zurück ins alte Europa antreten, wo sie dann ab dem 30. Mai wieder im Charter sein wird. Mit diesem Newsletter möchten wir Euch einen Rückblick über die Atlantik-Überquerung geben, aber auch einen Ausblick auf die Saison 2020.

 

Die Themen zu diesem Newsletter:

§  TAMIRO Catamaran an der Boot 2020

§  Skipper-Trainings im 2020

§  Die Sommer-Saison beginnt bald

§  Im Mai 2020: 900 Seemeilen - One Way Mallorca – Korfu

§  Rückblickunsere Atlantik-Überquerung

§  Immer wieder – neue Spielzeuge

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Wir überqueren den Atlantik – was für ein Erlebnis

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Skipper-Trainings im 2020

Im Jahr 2019 haben wir vier Skipper-Trainings mit insgesamt 16 Teilnehmern durchgeführt. Aufgrund der Nachfrage werden wir auch dieses Jahr Skipper-Trainings auf S/C TAMIRO in Kos durchführen. Das erste findet über das Osterwochenende statt, die weiteren dann in der ersten Maiwoche. Bist Du daran interessiert? Die Daten, sowie die Kosten findest Du untenstehend. Das detaillierte Programm ist auf http://www.tamiro-catamaran.com/academy.php publiziert. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Dir das «Katamaran Segeln» mit einem Skipper-Training näherbringen könnten!

 

Von-Bis

Kosten

Bemerkungen

10.04-12.04.2020

EUR 1000

Osterwochenende

03.05-05.05.2020

EUR 850

 

06.05-08.05.2020

EUR 850

 


Die Sommer Saison 2020 beginnt bald

 

Auch wenn der grosse Schnee in der Schweiz erst noch kommen soll, dauert es weniger als 5 Monate bis die Wassertemparatur in Griechenland die 20 Grad Marke überschreitet und zu einem Bade-, Kite-, oder Tauchspass einlädt. TAMIRO und TAMIRO II sind schon gut gebucht. Im Zeitraum Juli bis September sind aber noch wenige Wochen verfügbar. Geniesse Deine Sommerferien im 2020 auf einem unserer luxuriösen Katamarane und geniesse die griechische Gastfreundschaft.

Von-Bis

Boot

04.07-11.07.2020

TAMIRO

11.07-18.07.2020

TAMIRO

08.08-15.08.2020

TAMIRO II

15.08-22.08.2020

TAMIRO II

22.08-29.08.2020

TAMIRO II

19.09-26.09.2020

TAMIRO II

Für solche welche es lieber ruhig haben: Geniesse die frische Gastfreundschaft im April. TAMIRO I steht Euch für einen «Early Year» Charter gerne zur Verfügung.

 

 

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Im Mai 2020: 900 Seemeilen - One-Way Mallorca – Korfu (Griecheland)

 

«Safe the date»: Für alle, welche Meilen benötigen. In der zweiten Maihälfte segeln wir in etwa 7 Tagen 900 nautische Meilen mit TAMIRO II. Wir starten in Palma de Mallorca und von dort aus geht es via Sardinien, Sizilien in das Ionische Meer nach Korfu. Aktuell ist der Trip vom 16.5. bis 24.5.2020 geplant (Änderungen vorbehalten).

Rückblick – unsere Atlantik-Überquerung

Wie bereits in früheren Newslettern kommuniziert, ist TAMIRO II am 16.10.2019 in Kos losgesegelt – auf eine 13’000km lange Reise nach Miami in Florida. In vier Etappen ging es nach Teneriffa. Dort sind wir auch auf unsere befreundeten Boote getroffen, mit welchen wir das grosse Abenteuer in Angriff genommen hatten. Die Crews von «Jaded Gate» und «Chocolate Bay». Während einer Woche haben wir uns gegenseitig geholfen, die Boote für die lange Überfahrt vorzubereiten. Ein Ölwechsel der beiden Motoren, ein Austausch einiger Schiffselektronik-Komponenten, sowie die Installation einer neuen Mastbeleuchtung stand bei uns auf dem Programm. Aber auch das Geniessen der spanischen Gastfreundschaft kam nicht zu kurz. Mirta, eine gute Kollegin von Skipper Urs, hat für die Crews verschiedene Anlässe auf der Insel organisiert, inklusive einem Besuch des Tejde, dem höchsten Berg von Spanien.

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Ein Bild, das Person, Himmel, Tisch, Gruppe enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Teneriffa – Kap Verden: Die Crew für unseren ersten Teilabschnitt bestand aus fünf Personen, Urs und Adrian aus der Schweiz, Mirta aus Spanien, Marvin aus Deutschland und Matthew aus Irland. Alle konnten es kaum erwarten, bis es am 23. November los ging. Um 06:00 morgens hiess es Leinen los und wir sind in Richtung Kap Verden losgesegelt. Eigentlich ist dies eine Strecke, welche die meisten «Transatlantik-Crosser» nonstop zurücklegen. Wir haben uns entschieden, etwas nach Westen zu segeln und die beide Inseln La Gomera und El Hierro anzulaufen. El Hierro wurde bekannt, da es im 2011 einen Vulkanausbruch hatte, im Meer direkt neben dem Hauptort. Ein letztes Mal genossen wir die spanische Gastfreundschaft mit einem Abendessen in der Stadt La Restinga – und dann ging es aber richtig los. 730 nautische Meilen lagen zwischen und Sao Vincente, unserem nächsten Zwischenstopp auf den kapverdischen Inseln. In den ersten drei Tagen segelten wir mit Winden zwischen 15 und 20 Knoten in Richtung Süden. Dann aber hat uns leider der Wind verlassen und es ging nicht mehr viel. Unter Motor mussten wir Tag 4 und 5 uns fortbewegen, bevor dann am sechsten Tag der Wind uns wieder geholfen hatte. Die Crew genoss die Reise mit Kochen, Lesen, Schafen, Fischen und viel Lachen.


Mindelo: In der westlichsten Stadt des afrikanischen Kontinents, verbrachten wir zwei Tage. Die kapverdischen Inseln sind für viele Atlantik-Überquerer der letzte Ausgangspunkt. Die Distanz in die Karibik beträgt von hier aus noch etwas mehr als 2000 Seemeilen, oder knapp 4000 Kilometer. Mirta und Matthew haben uns hier verlassen (die wollten unbedingt wieder arbeiten gehen) und Stephan und Levin, beides Freunde aus der Schweiz, sind dann zu uns gestossen. Die kapverdischen Inseln sind voller Lebensfreunde, die portugiesisch-afrikanische Kultur kann es am Wochenende richtig «Krachen» lassen, leider aber auch oft unter ärmlichen Verhältnissen. Pocket-Diebe sind leider auch auf der schönen Insel anwesend und ein solcher hat am letzten Abend auch noch ein Crew-Mitglied von uns beglückt. Schade … Auf der Insel waren wir damit beschäftigt, kleine Reparaturen am Boot zu erledigen, aber auch frische Ware für die lange Überfahrt einzukaufen. Frisch war wohl ein relativer Begriff: Für überteuertes Geld kauften wir Gemüse, Früchte und Eier für die 12 bis 14 tägige Überfahrt ein. Leider fand vieles davon nach zwei bis drei Tagen den direkten Weg in den Atlantik – wegen fehlender Frische ...

 

Die Überfahrt: Am Sonntag, den 1. Dezember ging es dann los. Die fünfköpfige Crew segelte exakt um 12 Uhr UTC (Universal Time Zone) los, zuerst in Richtung Süden, vorbei an der «Ilha de Santo Antão». Es ging nicht lange, bis die neue Fischerrute uns ein Signal gab, dass da jemand Hunger hatte. Unter nicht einfachen Bedingungen (Wellen, Wind), stoppten wir TAMIRO II und kämpften mit dem ca. 1.5 Meter langen Schwertfisch. Kurz bevor wir ihn final an Bord ziehen konnten, hat er sich aber vom Hacken gelöst – leider oder glücklicherweise? Nachdem wir das missglückte Manöver besprochen hatten, kamen wir zum Schluss, dass das Reinholen eines Schwertfisches für die Crew ein erhebliches Risiko darstellt. Würde der Fisch ein Crewmitglied mit seinem Schwert verletzen, könnte dies für den Betroffenen zu einer sehr bedrohlichen Situation führen. 2 Tage hatte es gedauert und dann war die neue Crew eingespielt und alle sind im neuen Alltag angekommen. In Schichten von drei Stunden sind wir entlang dem 16 Breitengrad in Richtung «Westen» gesegelt, je nach Wind zwischen 270 und 290 Grad. Der Wind blies wie erwartet zu Beginn aus Nordosten, bevor er dann voll nach Osten gedreht hatte. Die Stärke war auch ideal, selten über 20 Knoten. Es wurde also Zeit für unser Wingaker-Segel: Fast fünf Tage haben wir unser Vorwindsegel «oben» gelassen, Tag und Nacht. Mit einem Tagesschnitt von knapp 180 Seemeilen waren wir vor allen anderen Booten, welche mit uns gestartet waren. Unsere Freunde von «Jaded Gate» lagen nach wenigen Tagen mehr als 150 Meilen hinter uns. Die meisten von uns verbrachten ihre Zeit mit Segeln und Lesen. Adrian hat sich in der Astro-Navigation beschäftigt und täglich unsere aktuelle Position mit dem Sextanten bestimmt. Zu Beginn eher ungenau, am Ende überraschend genau, ähnlich wie die Crew von Christopher Columbus, welcher eine ähnliche Strecke gesegelt war. Wenn jemand glaubt, dass Segeln dort draussen langweilig und eintönig ist, so irrt ihr Euch gewaltig. Es gibt immer etwas zu trimmen und zu optimieren.

 

 

In der geografischen Mitte des Atlantiks (ein Zufall?) hat uns unser Fischerglück wieder eingeholt. Zwei Fische hatten wir gefangen, 1.4 und 1.1 Meter lang waren die beiden Tiere. Wir haben und von ihnen noch vier weitere Wochen ernährt. Die Fische hatten eine Qualität, welche man kaum in einem Laden hätte kaufen können. Das Sashimi Mittagessen, welches wir keine zwei Stunden nach dem Fang genossen hatten, war unvergleichbar. Generell hatte das Essen bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Levin, unser Koch auf dem zweiten Abschnitt, hat täglich exzellente Mahlzeiten auf den Tisch gezaubert. Urs, welcher immer die Frühschicht segelte, nutzte seine Wachzeit um fast täglich ein frisches Brot für die Crew zu backen. Wir haben es im Blog mit unserem Satellitentelefon kommuniziert - leider ist uns in der Mitte des Atlantiks unser Wingaker Segel gerissen.

 

 

 

 

Zu viel Wind und eine Welle von der Seite hat das Segel kurzfristig überbelastet – leider so viel, dass es dem Druck nicht standhalten konnte. Auch trotz bestem Essen an Bord, hing der «Bootssegen» für einen Tag «schief». Es war allen klar, dass wir unser Ziel Guadeloupe nun nicht mehr in 12 Tagen erreichen würden. 13 oder 14 ergab unsere neue Kalkulation. Am nächsten Morgen haben uns zusammengesetzt und mehrere Varianten durchgesprochen. Motor, nur mit der Genua, oder Passat-Segel Kombination? Beim letzteren waren wir uns nicht sicher, ob der Autopilot in der Lage ist, einen genauen Kurs 180 zu fahren, welcher notwendig ist, damit die Segel sauber stehen. Wir haben es versucht und siehe da – mit der Genua auf Backbord Seite und dem Code-0 Segel auf Steuerbord sind wir als Schmetterling geformt mit etwa 6.5 bis 7.5 Knoten gesegelt, etwa 0.5 bis 0.8 Knoten langsamer als unter «Wingaker». Die Tage verflogen und wir segelten konstant westwärts in Richtung Guadeloupe … 800 Meilen, 600 Meilen, 400 Meilen, 200 Meilen, bis wir gegen Mittag am 13. Dezember die erste Insel «La Désirade» am Horizont erkennen konnten. Land zu sehen heisst aber nicht, dass wir angekommen sind. Das Wetter wurde durch den Einfluss der Inseln bestimmt und wir kämpften plötzlich auf den letzten Meilen mit Regen und Wind aus allen Richtungen. Aber um 09 Uhr lokale Zeit, oder 1 Uhr UTC hatten wir es geschafft – nach 12 Tagen und 13 Stunden waren wir am Ziel – über zwei Tage vor unseren Kollegen auf «Jaded Gate» und «Chocolate Bay», aber viel wichtiger – unfallfrei und heil! Wow, was für ein Gefühl. Und zum Abschluss eine mir oft gestellte Frage: Würde ich es wieder tun? Ja, nicht einen Tag danach, aber nach 2 Wochen wäre ich bereits wieder für eine ähnliche Überquerung bereit gewesen. Einen herzlichen Dank an alle und speziell an Marvin, welcher massgeblich zu einem erfolgreichen und sicheren Trip beigetragen hat!

 

 


 

 

 

 

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Immer wieder - wieder neue Spielzeuge

Für die Atlantik-Überquerung sind wir 18-mal durch die Nacht gesegelt und mussten auch während dieser Zeit Segel setzen oder bergen. In Teneriffa haben wir vier neue Mastlichter (Spreader Lights) montiert, welche das Boot wie ein Fussballfeld in einem Stadium ausleuchtet. Taghell ist es, wenn die Lichter eingeschalten sind. Die Hochleistungs-LED Lampen können wahlweise blaues oder weisses Licht produzieren.

Dank B&G, dem Hersteller des Chart-Plotters, kamen wir in den Genuss eines neuen ZEUS 3 Plotters. Die Firma hat uns in Teneriffa das, sowie weitere Geräte auf Gewährleistung ersetzt. Eine der Neuigkeiten der neuen Plotter-Generation ist, dass das Gerät mit «PredictWind» integriert und Routenvorschläge direkt via Mobile-Netzwerk auf den Plotter geladen werden können. Diese Routenvorschläge werden anhand von Windmodellen und Strömungsdaten von der neuseeländischen Firma errechnet.

 

 

 

Danke

Besten Dank für euer Interesse. Wir hoffen, euch mit euren Freunden und Familien auf S/C TAMIRO I oder S/C TAMIRO II im 2020 in Griechenland begrüssen zu dürfen. Bei Fragen stehen wir euch gerne per Email (urs@tamiro-catamaran.com) oder Handy (+41 79 3417707) zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

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Weihermatt 51

6343 Rotkreuz

Schweiz

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Kos, 85300

Dodecanese

Griechenland

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